‚Der Spiegel‘ befürchtet Krieg am Horn

In einem Beitrag vom 17. November warnt ‚Der Spiegel‘ davor, dass die Kampfhandlungen um die nordäthiopische  Region Tigray zu einer Destabilisierung der ganzen Region am Horn von Afrika führen könnte. Schon seien Raketenangriffe auf Eritrea verzeichnet worden, die von Tigray abgeschossen wurden.

Der Bericht, der eine gute Zusammenfassung des schwelenden Konflikts in Äthiopien beinhaltet, spricht bereits von rund 20 000 Menschen, die in den benachbarten Sudan geflohen seien. Mittlerweile sei die Grenze geschlossen, um die Nachschublinien der TPLF in Tigray zu unterbrechen.

Hier ein Link zum kompletten Bericht des ‚Spiegel’s.

Brief an das Auswärtige Amt und das Bundesamt für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung

Der Verein für Menschenrechte am Horn von Afrika e.V. brachte schon im Juli diesen Jahres seine Sorgen über die allgemeine und politische Lage in Äthiopien in einem Brief an den deutschen Außenminister und den Minister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung zum Ausdruck. Die Bundesministerien und die Bundesregierung werden zum Handeln aufgefordert.

Wir erwarten, dass die deutsche Bundesregierung ihre staatliche, wirtschaftliche und entwicklungspolitische Zusammenarbeit mit der äthiopischen Regierung in den allen relevanten Bereichen überprüft und gegebenenfalls vorübergehend aussetzt.

Hier finden Sie unseren vollständigen Brief an die Ministerien.

Hier lesen Sie das Antwortschreiben, das wir vom Auswärtigen Amt erhalten haben. Vom Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung haben wir bis dato keine Antwort erhalten.

Brief an die Kanzlerin

Der MRHA e.V. ist Mitglied im Beirat „Horn von Afrika“ des Berliner Missionswerkes (BMW). Im Namen aller Mitglieder, die im Anhang benannt werden, hat der Vorsitzende des Beirats im September 2016 ein Schreiben an die Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel gerichtet, in dem die aktuellen Menschenrechtsverletzungen benannt und die Einfrierung der Militär- und Budgethilfe für Äthiopien gefordert wird. Das vollständige Schreiben finden Sie hier.